Wie kommt weltbekanntes Mineralwasser umweltfreundlich auf den Tisch? Mit Transporten, die überflüssig werden.

Lebensmittelindustrie

Zum Beispiel Handelslogistik.

Die Aufgabe
Einer der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt will seine weltbekannten Mineralwasserprodukte umweltfreundlicher auf den Tisch bringen. Dazu ist es notwendig, die gesamte Logistikkette von der Quelle in Frankreich bis zum Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland unter die Lupe zu nehmen, Umschlagprozesse zu analysieren und Einsparpotenziale zu erschließen.

Die Logistik
TST konzipiert das „Water Warehouse Worms“, ein auf die Belange des Kunden ausgerichtetes neues Umschlagzentrum, das alle Voraussetzungen für den Produkt- und Wertstoffkreislauf verschiedener Mineralwassermarken bildet. Der Standort verfügt über einen Gleisanschluss, so dass vormals auf der Straße abgewickelte Transporte auf die Schiene verlagert werden können. Im Rahmen der Logistikkonzeption wird ein Maschinenbauer hinzugezogen. Entwickelt wird für den Kunden eine neuartige Verarbeitungsstraße, über die ankommende Gebinde automatisch entfoliert und Einzelflaschen anschließend in Mehrwegkisten umgesetzt werden können. Der Standort verfügt über einen Recyclingbereich, in dem rückläufiges Leergut zu Kunststoffballen gepresst wird, die der Wiederverwertung zugeführt werden. Alle mit der Beschaffung, Lagerung, Verarbeitung und Distribution verbundenen Aufgaben werden von TST gesteuert.

Das Ergebnis
Mit der Zusammenführung unterschiedlicher Prozessschritte an einem Standort kann der Kunde seinen Transportprozess von den Quellen in Frankreich zum deutschen Logistikdienstleister von der Straße auf die Schiene verlagern und Einsparungen erzielen. Vom „Water Warehouse Worms“ werden Getränkegroßhandel, Lebensmittelgeschäfte und Discounter in ganz Deutschland mit weltbekannten Mineralwassermarken versorgt. Bei wöchentlich 15.000 Paletten, transportiert in sieben Ganzzügen, werden jährlich mehr als sechs Millionen Straßenkilometer oder mehr als 8.500 Lkw-Transporte eingespart. Der Kunde hat sein Ziel, den CO₂-Ausstoß pro Liter Mineralwasser um 40 Prozent zu reduzieren, erreicht.